Humor

Humor macht’s leichter, Humor macht’s besser. Die Voraussetzung für Humor? Den Willen und die Fähigkeit dazu – wie bei allem eben. Und – auch ganz, ganz wichtig – die Chemie. Wenn die Chemie stimmt, dann geht vieles. Auch das mit dem Humor. Zusätzlich wäre es noch ganz schön, wenn es sich um die gleiche HumorFamilie handelt – sonst wird’s traurig. Wie ich jetzt gerade auf den Humor komme? Ganz einfach, gestern hatte er HochKonjunktur. Und das mag die WerteFrauSteffen natürlich sehr.

Wenn man davon ausgehen würde, dass jeder „käuflich“ wäre – was ich übrigens nicht glaube -, dann wäre Humor meine bevorzugte „ Währung“. Und ein wenig mehr Humor könnte uns allen nicht schaden. Alles so schwer, alles so problembeladen, das läuft nicht, jenes ist auch gerade schwierig und beim Thema X könnten wir auch noch ein bisschen schwarzsehen.

Hilfe, wo ist der Humor, der das alles leichter macht?

Wir haben den Anfang. Wir haben das Ende. Und das, was dazwischen liegt, nennt sich Leben. Wahrscheinlich sollten wir gar nicht davon ausgehen, dass das ganze Spiel hier auf bierernst angelegt worden ist. Ja, es gibt Situationen, wo Humor nicht angebracht ist. Dort taucht er dann aber auch gar nicht erst auf. Doch es gibt eine Menge Situationen, wo Humor durchaus angebracht wäre. Natürlich ist die Art und Weise des Humors Geschmacksache, doch wenn die Haltung Nuancen von Humor aufweist, dann ist das doch schon mal gut.

Ich selbst kann zum Beispiel mit verschiedenen Comics gar nichts anfangen, aber dann gibt es wieder Sachen, die erwecken meinen Humor ziemlich unangestrengt. Friedrich Liechtenstein mit seinem Lied „supergeil“ geht immer https://www.youtube.com/watch?v=IlN1pZqO8Zo. Wunderbar auch der Radiobericht von heute. Es wurde darüber berichtet, dass ein Jürgen Jahnke während einer hart aber fair-Sendung den folgenden Facebook-Eintrag verfasste:

„Auch das Schachspiel bedarf dringend einer Frauenquote. Momentan gibt es nur zwei weibliche Figuren auf dem Schachbrett – zwei Damen. Das entspricht einer Quote von 6,25. Diese Damen dürfen bedroht, geschlagen und sogar entfernt werden. Der König dagegen bleibt unantastbar. Das kann so nicht hingenommen werden.“

Das sind einfach Dinge, die ich witzig finde. Punkt. Basta. Ist so. Humor bringt selbstverständlich noch einen weiteren Vorteil mit sich, denn er macht es möglich, dass wir über uns selbst lachen können.

Die Fähigkeit, über uns selbst lachen zu können, ist notwendig. Sie macht es möglich, dass wir an den Ansprüchen, die wir an uns selbst stellen, nicht vor die Hunde gehen.

Natürlich, das Streben nach Exzellenz ist nachvollziehbar, doch unsere Entspannung darf nicht flöten gehen. Und da haben wir auch schon den nächsten Vorteil, denn Humor erhöht unsere Fehlertoleranz. Für den Begriff Fehler gibt es ja nun unzählige Definitionen, ebenso für den Begriff Toleranz. Begriff hin oder Begriff her. Sicher ist: es stellt sich erst hinterher heraus, ob etwas nun ein Fehler war oder nicht. Das Spannende daran: Wir sagen vorher nicht, „ich mache jetzt mal diesen Fehler“. Wir sagen einfach: „ich mache das jetzt“. Eben weil wir glauben, dass es das Richtige ist. Mag sein, dass sich dann im weiteren Verlauf herausstellt, dass es eben doch nicht richtig war. Gut, dann wird halt korrigiert. Spätestens dann, wenn die Schamesröte unser Gesicht wieder verlassen hat, können wir korrigieren.

„Umwege erhöhen die Ortskenntnis“

Sagt Marion. Und diese Sichtweise versöhnt uns doch mit jenen Entscheidungen, die wir einst getroffen haben und die anschließend dann doch keine Punktlandung wurden. Na und? Macht doch nix.

Solange wir die Möglichkeit der Korrektur haben, ist nix verloren. Aber eine ganze Menge gewonnen.

Komm, mach‘ einfach. Sei so, wie du bist. Verwöhn‘ die Welt mit deinem Humor und bringe Dinge zum Gelingen.

SEI. EINFACH. ECHT.

 

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